23.11.2011

Prämierung Fotowettbewerb


Großen Anklang fand der heurige Fotowettbewerb zum Thema „naturgeWALD“, den die Bibliothek Hans Glauber in Zusammenarbeit mit dem Forstinspektorat Welsberg und dem Naturparkhaus Toblach ausschrieb. Den Organisatoren war es darum gegangen, dass der Wald in seiner ureigensten Form, als Naturgewalt, eingefangen wurde. 47 begeisterte Fotografen, u.a. aus Mittel- und Oberitalien sowie Deutschland haben sich vom Thema inspirieren lassen und insgesamt über 100 Fotografien eingereicht.
Am 17. November wurde die Ausstellung in Anwesenheit des Vizebürgermeisters Bernhard Mair, der Organisatoren und zahlreicher Teilnehmer feierlich eröffnet. Gleichzeitig fand die Prämierung der Gewinner statt. Die Jurymitglieder Nina Schröder (Journalistin und Kunstkritikerin), Manfred Mitterhofer (Kunstraum Cafè Mitterhofer) und Martin Schönegger (Berufsfotograf) haben die drei gelungensten Fotografien zum Thema ausgewählt und mehrere Nominierungen vergeben. Im folgenden geben wir den Jurybericht wieder:

1. Preis

Ulrike Lehmann Hackhofer (Toblach)

 
Das Foto erzählt eine Geschichte und erzeugt Spannung. Die Stimmung ist abenteuerlich, unheimlich, gruselig. Das Foto hat große Tiefenwirkung und zieht den Betrachter in sich hinein. Es weckt Neugier: Was machen die Kinder in diesem Wald?

1. Preis ex aequo

Georg Taschler (Toblach)


Das Foto ist äußerst ästhetisch und stilsicher. Die Technik ist durchwegs sauber. Das Foto ist elegant, zeigt schöne Lichtspiele. Die besondere Stimmung wird durch die Ton-in-Ton-Abstufungen effektvoll unterstrichen.


3. Preis

Anja Bergmann (Innichen)

 
Der Baumstamm ist schön in Szene gesetzt. Er wirkt monumental, sieht aus wie ein Felsen. Die Selbstähnlichkeit in der Natur wird hier deutlich sichtbar gemacht und durch das Kontrastspiel mit dem Hintergrund betont.

Nominierungen engere Auswahl:
Daniele Cirelli (Ferrara)
Die Schwarzweißaufnahme wirkt wie ein Kupferstich. Die starke Kontrastierung ist sehr interessant

Herbert Engl (Pfalzen)
Die Fotografie ist in Präzision und Klarheit so überdehnt, dass sie an Künstlichkeit grenzt. Sie wirkt surreal.

Gianfranco Bressanin (Roma)
Das Foto hat einen klassischen Schnitt, ist ein sauberes Naturfoto. Der Nebel ist genau in einem Lichtstreifen eingefangen.

Weitere Nominierungen:
Wally Rienzner (Toblach), Andreas Kiebacher (Toblach), Daniele Cirelli (Ferrara), Thomas Prenn (Toblach), Hans Rienzner (Toblach), Guido Barberis (Novara), Marialuise Pranter (Innichen)

Während Bibliotheksleiterin Edith Strobl das Urteil der Jury präsentierte, überreichten Wilfried Blaas vom Naturparkhaus und Dietmar Lanz vom Forstinspektorat Welsberg die Preise. Die Träger der Hauptpreise erhielten Gutscheine der Firma quifoto im Werte von 200 und 100 Euro sowie Buchpreise. An die Autoren der nominierten Werke wurden ebenfalls Bücher und DVDs vergeben. Die Preise wurden zum Großteil von der Fraktion Toblach und der Firma quifoto sponsorisiert und im Übrigen von den Organisatoren selbst gestiftet. Im Anschluss an die Prämierung wurde bei einem Umtrunk noch über Thema und Resultate des Wettbewerbs diskutiert.

Bilder

15.11.2011

naturgeWALD | Ausstellung

Weihnachten im Schuhkarton


Die Bibliothek Hans Glauber nahm heuer zum ersten Mal an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ teil. Es handelt sich dabei um die weltweit größte Geschenk-Aktion für bedürftige Kinder.
Im Jahr 1990 startete die Aktion mit rund 3.000 Geschenk-Päckchen, welche an rumänische Waisenkinder überreicht wurden. Im Laufe der Jahre wuchs „Weihnachten im Schuhkarton“ zu einem globalen Weihnachtsprojekt heran, sodass allein im vergangenen Jahr mehr als acht Millionen Pakete an Kinder in über 115 Ländern verteilt werden konnten.
Voraussichtliche Empfängerländer im heurigen Jahr sind Bulgarien, Georgien, Kasachstan, der Kosovo, Moldau, die Mongolei, Polen, Rumänien, Serbien, die Slowakei, Weißrussland und das Westjordanland, wobei die Geschenke aus Südtirol nach Bulgarien versandt werden.
Nachdem wir uns heuer zum ersten Mal an dieser Aktion beteiligt haben, freut es uns besonders, dass wir bis zum Abgabetermin am 15. November 2011 in unserer Bibliothek rund 140 Weihnachtskartons sammeln konnten. Dafür wollen wir allen ein herzliches Dankeschön aussprechen! Vielen Kindern wird damit nämlich nicht nur eine große Freude bereitet, sondern auch gezeigt, dass jemand aus einem anderen Land an sie denkt.


Es ist ein Fehler bei diesem Gadget aufgetreten.