20.12.2011

Buchvorstellung


Eine informative und spannende Bibliotheksstunde erlebte am Samstag, 17. Dezember, die Klasse 2 B mit ihren Lehrpersonen Putzer Gabi und Happacher Anna.
Die 17-jährige Oberschülerin und Tochter von Bibliotheksleiterin Strobl Edith fesselte die Schülerinnen und Schüler mit einer Präsentation von verschiedenen ausgewählten älteren und neueren Büchern, die sie selbst gelesen hatte.
Zum Einstieg sollten alle für kurze Zeit die Augen schließen und sich in eine Person des ersten von ihr vorgestellten Romans hineinversetzen. Weiters versuchte Rochelle in ihrem Vortrag die „LeseUNlust“ so mancher Schülerinnen und Schüler zu erklären.
Nachdem die Referentin bis zum Schluss 2 Tische voller Bücher präsentiert hatte, stand sie noch für einige Fragen zur Verfügung; dabei konnte man z. B. vom Beginn ihrer „Lesekarriere“ hören oder auch ihr Lieblingsbuch in Erfahrung bringen.
Abschließend durfte die Klasse sich noch ein Buch für die Weihnachtsferien suchen, bevor die Bibliotheksstunde leider auch schon wieder vorbei war...

13.12.2011

Maria Blumencron

Die multimediale Lesung mit Maria Blumencron am 7. Dezember war wieder ein riesiger Erfolg. Ein bisschen Himalya-Flair hatte Maria gleich mitgebracht; es schneite aus offenem Himmel. Trotz der schlechten Straßenverhältnisse, zog die Veranstaltung  ein großes Publikum an.
       Maria Blumencron präsentierte ihr neues Buch "Kein Pfad führt zurück", das sie gemeinsam mit ihrer Patentochter Chime geschrieben hat. Sie erzählte von ihrem abenteuerlichen Familienleben, das sie nun seit mehr als zehn Jahren mit ihren tibetischen Patenkindern führt. Teil daran hat natürlich auch ihr leiblicher Sohn Simon. In diese Familienkonstellation hinein spielt zudem Marias eigene Kindheit. Mit zweieinhalb Jahren wurde sie von ihrer Mutter verlassen. Auf rührende Art schilderte Maria tragische, spannende, bewegende, beglückende und lustige Erlebnisse aus ihrem Leben und ihrer Arbeit. Patentochter Chime gab über Skype ihre Kommentare dazu. Faszinierende Fotografien vervollständigten das Bild einer lebendigen Familiengeschichte, die zwischen zwei Kontinenten spielt und es versteht die Herzen der Menschen zu öffnen. An diesem Abend konnten über 700 € für die von Maria Blumencron begründete Hilfsorganistion shelter 108 gesammelt werden.

06.12.2011

Neues Buch


Das Labyrinth der träumenden Bücher von Walter Moers kann ab jetzt in der Bibliothek Hans Glauber ausgeliehen werden. Der Roman wurde mit dem Phantastik-Preis 2005 der Stadt Wetzlar ausgezeichnet und handelt von Hildegunst von Mythenmetz.




Über zweihundert Jahre ist es her, seit Buchhaim, die Stadt der Träumenden Bücher, von einem verheerenden Feuersturm zerstört worden ist. Der Augenzeuge dieser Katastrophe, Hildegunst von Mythenmetz, ist inzwischen zum größten Schriftsteller Zamoniens avanciert und erholt sich auf der Lindwurmfeste von seinem monumentalen Erfolg. Er gefällt sich im täglichen Belobhudeltwerden, als ihn eine verstörende Botschaft erreicht, die seinem Dasein endlich wieder einen Sinn gibt.

Verlockt durch einen rätselhaften Brief kehrt Hildegunst von Mythenmetz nach Buchhaim zurück. Die prächtig wiederaufgebaute Stadt ist erneut zur pulsierenden Metropole der Literatur und zum Mekka des Buchhandels geworden und wird durchströmt von Buchverrückten aller Art. Dem Rätsel auf der Spur gerät Mythenmetz, kaum hat er die Stadt betreten, in ihren abenteuerlichen Sog. Er begegnet alten Freunden wie der Schreckse Inazea Anazazi, den Buchlingen Ojahnn Golgo van Fontheweg, Dölerich Hirnfidler und Gofid Letterkerl, dem Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer, aber auch neuen Bewohnern, Phänomenen und Wundern der Stadt, wie den mysteriösen Biblionauten, den obskuren Puppetisten und der jüngsten Attraktion Buchhaims, dem "Unsichtbaren Theater". Dabei verirrt sich Mythenmetz immer tiefer im "Labyrinth der Träumenden Bücher", das geheimnisvoll und unsichtbar die Geschicke Buchhaims zu bestimmen scheint. Bis er schließlich in einen unaufhaltsamen Strudel von Ereignissen gerät, der alle Abenteuer, die er je zu bestehen hatte, in jeder Hinsicht übertrifft.

05.12.2011

Multimediale Lesung

Sicher erinnern sich noch viele an den bewegenden Abend, den Maria Blumencron im Frühjahr 2009 auf Einladung der Bibliothek im Spiegelsaal im Grand Hotel gestaltet hat.
Heuer ist es der Bibliothek Hans Glauber erneut gelungen, Maria Blumencron nach Toblach einzuladen. Die ehemalige Schauspielerin und jetzige Filmemacherin und Autorin wird am 7. Dezember im Spiegelsaal im Grandhotel zu Gast sein.  Patentochter Chime, mit der sie gemeinsam ihr letztes Buch "Zurück führt kein Pfad" geschrieben hat, kann leider nicht dabei sein, da ihr Visum nicht verlängert wurde.
Chime Yangzom erzählt darin vom Leben im Exil, von Erinnerungen an Tibet und vom Verlangen nach Familie und Heimat.

Die Veranstaltung findet am 7. Dezember 2011 um 20 Uhr im Spiegelsaal  im Grandhotel statt.

23.11.2011

Prämierung Fotowettbewerb


Großen Anklang fand der heurige Fotowettbewerb zum Thema „naturgeWALD“, den die Bibliothek Hans Glauber in Zusammenarbeit mit dem Forstinspektorat Welsberg und dem Naturparkhaus Toblach ausschrieb. Den Organisatoren war es darum gegangen, dass der Wald in seiner ureigensten Form, als Naturgewalt, eingefangen wurde. 47 begeisterte Fotografen, u.a. aus Mittel- und Oberitalien sowie Deutschland haben sich vom Thema inspirieren lassen und insgesamt über 100 Fotografien eingereicht.
Am 17. November wurde die Ausstellung in Anwesenheit des Vizebürgermeisters Bernhard Mair, der Organisatoren und zahlreicher Teilnehmer feierlich eröffnet. Gleichzeitig fand die Prämierung der Gewinner statt. Die Jurymitglieder Nina Schröder (Journalistin und Kunstkritikerin), Manfred Mitterhofer (Kunstraum Cafè Mitterhofer) und Martin Schönegger (Berufsfotograf) haben die drei gelungensten Fotografien zum Thema ausgewählt und mehrere Nominierungen vergeben. Im folgenden geben wir den Jurybericht wieder:

1. Preis

Ulrike Lehmann Hackhofer (Toblach)

 
Das Foto erzählt eine Geschichte und erzeugt Spannung. Die Stimmung ist abenteuerlich, unheimlich, gruselig. Das Foto hat große Tiefenwirkung und zieht den Betrachter in sich hinein. Es weckt Neugier: Was machen die Kinder in diesem Wald?

1. Preis ex aequo

Georg Taschler (Toblach)


Das Foto ist äußerst ästhetisch und stilsicher. Die Technik ist durchwegs sauber. Das Foto ist elegant, zeigt schöne Lichtspiele. Die besondere Stimmung wird durch die Ton-in-Ton-Abstufungen effektvoll unterstrichen.


3. Preis

Anja Bergmann (Innichen)

 
Der Baumstamm ist schön in Szene gesetzt. Er wirkt monumental, sieht aus wie ein Felsen. Die Selbstähnlichkeit in der Natur wird hier deutlich sichtbar gemacht und durch das Kontrastspiel mit dem Hintergrund betont.

Nominierungen engere Auswahl:
Daniele Cirelli (Ferrara)
Die Schwarzweißaufnahme wirkt wie ein Kupferstich. Die starke Kontrastierung ist sehr interessant

Herbert Engl (Pfalzen)
Die Fotografie ist in Präzision und Klarheit so überdehnt, dass sie an Künstlichkeit grenzt. Sie wirkt surreal.

Gianfranco Bressanin (Roma)
Das Foto hat einen klassischen Schnitt, ist ein sauberes Naturfoto. Der Nebel ist genau in einem Lichtstreifen eingefangen.

Weitere Nominierungen:
Wally Rienzner (Toblach), Andreas Kiebacher (Toblach), Daniele Cirelli (Ferrara), Thomas Prenn (Toblach), Hans Rienzner (Toblach), Guido Barberis (Novara), Marialuise Pranter (Innichen)

Während Bibliotheksleiterin Edith Strobl das Urteil der Jury präsentierte, überreichten Wilfried Blaas vom Naturparkhaus und Dietmar Lanz vom Forstinspektorat Welsberg die Preise. Die Träger der Hauptpreise erhielten Gutscheine der Firma quifoto im Werte von 200 und 100 Euro sowie Buchpreise. An die Autoren der nominierten Werke wurden ebenfalls Bücher und DVDs vergeben. Die Preise wurden zum Großteil von der Fraktion Toblach und der Firma quifoto sponsorisiert und im Übrigen von den Organisatoren selbst gestiftet. Im Anschluss an die Prämierung wurde bei einem Umtrunk noch über Thema und Resultate des Wettbewerbs diskutiert.

Bilder

15.11.2011

naturgeWALD | Ausstellung

Weihnachten im Schuhkarton


Die Bibliothek Hans Glauber nahm heuer zum ersten Mal an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ teil. Es handelt sich dabei um die weltweit größte Geschenk-Aktion für bedürftige Kinder.
Im Jahr 1990 startete die Aktion mit rund 3.000 Geschenk-Päckchen, welche an rumänische Waisenkinder überreicht wurden. Im Laufe der Jahre wuchs „Weihnachten im Schuhkarton“ zu einem globalen Weihnachtsprojekt heran, sodass allein im vergangenen Jahr mehr als acht Millionen Pakete an Kinder in über 115 Ländern verteilt werden konnten.
Voraussichtliche Empfängerländer im heurigen Jahr sind Bulgarien, Georgien, Kasachstan, der Kosovo, Moldau, die Mongolei, Polen, Rumänien, Serbien, die Slowakei, Weißrussland und das Westjordanland, wobei die Geschenke aus Südtirol nach Bulgarien versandt werden.
Nachdem wir uns heuer zum ersten Mal an dieser Aktion beteiligt haben, freut es uns besonders, dass wir bis zum Abgabetermin am 15. November 2011 in unserer Bibliothek rund 140 Weihnachtskartons sammeln konnten. Dafür wollen wir allen ein herzliches Dankeschön aussprechen! Vielen Kindern wird damit nämlich nicht nur eine große Freude bereitet, sondern auch gezeigt, dass jemand aus einem anderen Land an sie denkt.


27.10.2011

Weihnachten im Schuhkarton


Die Bibliothek Hans Glauber nimmt heuer erstmals am Projekt „Weihnachten im Schuhkarton“ teil.
Es handelt sich dabei um die weltweit größte Geschenk-Aktion für bedürftige Kinder.
Jahr für Jahr füllen hunderttausende Kinder und Erwachsene in Deutschland, Österreich und auch in Südtirol Schuhkartons mit Geschenken oder engagieren sich ehrenamtlich für dieses Projekt.
In den Empfängerländern, heuer Bulgarien, werden die Päckchen dann an hilfsbedürftige Mädchen und Jungen überreicht - ohne jede Bedingung, aber mit unvergesslicher Wirkung.
In unserer Bibliothek findet ihr Informationsmaterial und eine Bücherausstellung dazu, mit Büchern, welche uns von der Bibliothek der OEW in Brixen zur Verfügung gestellt wurden.

Wie man einen Schuhkarton packt:

  1. Ober- und Unterteil eines Schuhkartons separat mit Geschenkpapier bekleben (Bitte keine Stiefelkartons verwenden - der Schuhkarton sollte ca. 30x20x10cm groß sein)
  1. Etikett auswählen und aufkleben
  1. eine Mischung aus neuen Geschenken (mit einem Kuscheltier und Süßigkeiten) für ein Mädchen oder einen Jungen im Alter von 2-4, 5-9 oder 10-14 Jahren hineinpacken. Den Schuhkarton dann mit einem Gummiband verschließen
  1. eine freiwillige Spende geben
  1. den Schuhkarton bis 15. November in der Bibliothek Hans Glauber abgeben.
      



Ich danke euch im Voraus fürs Mitmachen
Sibylle

26.10.2011

Chillen in der Bibliothek

Auch beim heurigen Tag der Bibliotheken war wieder Spiel, Spaß und Spannung angesagt. Gleichzeitig konnte man bei angenehmer Musik chillen oder sich ein neues Gesicht zulegen.
Alle Bilder kann man hier abrufen.

06.10.2011

Neues Buch

Seit Kurzem befindet sich ein neues Buch von der Autorin Josephine Angelini mit dem Titel "Göttlich verdammt" in der Bibliothek.  
Es behandelt die Themen: Schicksalhafte Liebe, antike Fehde und göttliches Erbe und erzählt von der 16-jährigen Helen,die bei ihrem Vater auf Nantucket lebt und sich langweilt. Ihre beste Freundin Claire hofft, dass nach den Ferien endlich etwas Aufregendes passiert. Der Wunsch geht in Erfüllung, als die Familie Delos auf die Insel zieht. Alle sind hin und weg von den äußerst attraktiven Neuankömmlingen. Nur Helen spürt von Anfang an großes Misstrauen. Gleichzeitig plagen sie plötzlich düstere Albträume, in denen drei unheimliche Frauen Rache nehmen wollen. Es scheint eine Verbindung zwischen ihnen und Lucas Delos zu geben. Was dahintersteckt, erfährt Helen erst nach und nach: Lucas und sie stammen von Halbgöttern ab und sind dazu verdammt, einen erbitterten Kampf auszulösen indem sie sich ineinander verlieben.
Der ultimative Roman für alle "Biss"- und "Panem"-Fans - mit dem hinreißenden Sehnsuchtspaar: Helen und Lucas. Eine Highschool-Romanze mit Elementen aus der griechischen Mythologie.

04.10.2011

Bibliothekseinführung


Am 22. und 23. September kamen die 1. Klassen der Mittelschule Toblach zu einer Einführungsstunde in die Bibliothek Hans Glauber. Nach einem Powerpoint - Vortrag von der Schulbibliothekarin und einer Präsentation der Homepage durch die Bibliotheksleiterin fand ein gemeinsamer Rundgang durch die Bibliothek statt. Anschließend versuchten sich noch einige Schülerinnen und Schüler an der Recherche im OPAC - Katalog, bevor es wieder zurück in den Klassenraum ging.

14.09.2011

Prämierung Lesesommer


Gückszahl 13?! Am 13. September gingen 13 Preise an die 13 Gewinner des Lesesommers 2011: 
  1. Livia Scanferla
  2. Antonia Kiebacher
  3. Alex Tauber
  4. Isabel Walch
  5. Giulia Vergara
  6. Juri Bosa
  7. Sarah Santer
  8. Diego Campello
  9. Rebecca Wurzer  
  10.  Astrid Untersteiner
  11. Daniel Pitterle 
  12. Georg Taschler
  13. Matteo Deflorian

Vizebürgermeister Bernhard Mair übergab auf der sonnigen Terasse der Bibliothek die Preise, die in Gutscheinen für Gardaland, Funbob und Acquafun bestanden, also für tolle Erlebnisse. Außerdem gab es Bücher (vom Buchladen gestiftet), Lesetassen und Süßigkeiten, die das Kaufhaus Wachtler spendierte. Insgesamt wurden für den Lesesommer 2.329 Bücher gelesen. Absolute Spitzenreiterinnen  waren Alessandra Minafra mit 68 Bücher, Manuela Gelsi mit 63 Büchern und Elisa Portararo mit 59 Bücher.
Gelesen wurde quer durch 228 Bilderbücher, 601 Kinderbücher, 83 Kindersachbücher, 89 Jugendbücher, 8 Erwachsenenromane, 9 Sachbücher für Erwachsene, + ca. 100, die nicht erfasst wurden wegen späterer Rückgabe, also insges. 1.118 Bücher, die mindestens einmal für den Lesesommer entliehen wurden.

Hallo nach den Sommerferien

Ich begrüße euch wieder alle recht herzlich nach den Sommerferien! Ich freue mich schon, wenn ich euch jetzt wieder öfters in der Bibliothek antreffe und wir gemeinsam Einiges erleben können.
Sibylle

13.09.2011

Besuch Bibliothek St. Martin und Burggräfler Bibliotheken

Am 31. August kam die Bibliothek St. Martin in Passeier samt Gemeinderat auf Besuch. Am 10. September reisten die Burgräfler Bibliotheken an, um die Bibliothek Hans Glauber zu besichtigen. Das Team hat sich über die Besuche sehr gefreut. Die Besucher waren ihrerseits über den großzügigen Bau und die moderne Einrichtung erstaunt.

24.08.2011

Endspurt

Nur noch eine Woche bis zum Abschluss des Lesesommers. Diese Woche könnt ihr noch fleißig lesen und eure Bücher in den Lesepass eintragen. Viel Spaß noch!!!

06.06.2011

naturgeWALD



Fotowettbewerb 2011
der bibliothek Hans Glauber  Toblach
zum internationalen Jahr des Waldes

Wir laden alle Kreativen zum Fotowettbewerb 2011 ein. Zum internationalen Jahr des Waldes möchten wir anregen, sich mit dem Wald auseinanderzusetzen und den Wald in seinem ureigenen Wesen als Naturgewalt einzufangen. 

 

Kriterien:
¨       Zugelassen sind analoge und digitale Fotografie
¨       Für die Werke gilt das Maß: 50x40 cm oder 70x50 cm
¨       Keine eigenen Rahmungen! Rahmen mit den Maßen 50x40 und 70x50 werden zur Verfügung gestellt. Anschaffung und Kosten für eventuelle Passepartouts müssen selbst übernommen werden!
¨       Jeder Teilnehmer darf maximal drei Werke abgeben
¨       Abgabetermin: 30. Oktober 2011 in der Bibliothek Toblach
¨       Alle Werke werden ausgestellt
¨       Für das Abholen bzw. die Rücksendung der Werke ist jeder selbst zuständig (Versandspesen gehen zu Lasten der Teilnehmer)











 


04.05.2011

Traditionelle Heilkunst und Volkskunst in Europa


 

Vortrag von Heilpraktiker

Mag. Alois Krautgartner

Freitag, 6.5.2011 | 20:00 Uhr  Bibliothek Hans Glauber- Toblach 

in Zusammenarbeit mit der Krebshilfe Hochpustertal

 Die traditionelle Medizin Europas hatte und hat ihren Ursprung in der einfachen Formulierung: „Mensch, erkenne dich selbst!“ Verfehlt der Mensch seine Bestimmung, führt ihn der traditionelle Mediziner wieder in seine eigene Mitte, aus der ihn die Krankheit gerissen hat. Ziel jeder Behandlung war die Hinführung zur Selbstverantwortung und Erkenntnis. Die Wege waren sehr unterschiedlich, haben jedoch immer dasselbe Ziel: Mensch, erkenne dich selbst! Heilung wird durch eine geistig-seelisch-körperliche Umschaltung herbeigeführt (nach Paracelsus).

„Ein Naturphilosoph ist immer auf dem Weg der Besserung!“ Dies und weit mehr wird an diesem Abend vermittelt.

Referent:
Mag. Alois Krautgartner, Freilassing (D) – Heilpraktiker und Naturphilosoph,
Studium der Sportwissenschaften, Masseur, Lehrbeauftragter an
der Akademie für Traditionelle Europäische Medizin (TEM, Windischgarsten).
Naturheilpraxis mit den Schwerpunkten: Traditionelle abendländische Medizin, Homöopathie, Spagyrik, Entgiftungs- und Ausleitungsverfahren, Kräuterheilkunde, Volksmedizin. www.heilpraktiker-bgl.de

27.04.2011

Neue Bücher im Mai

Léon und Louise
von Capus, Alex;

Zwei junge Leute verlieben sich, aber der Krieg bringt sie auseinander: Das ist die Geschichte von Léon und Louise. Sie beginnt mit ihrer Begegnung im Ersten Weltkrieg in Frankreich an der Atlantikküste, doch dann trennt sie ein Fliegerangriff mit Gewalt. Sie halten einander für tot, Léon heiratet, Louise geht ihren eigenen Weg - bis sie sich 1928 zufällig in der Pariser Métro wiederbegegnen. Alex Capus erzählt mit wunderbarer Leichtigkeit und großer Intensität von der Liebe in einem Jahrhundert der Kriege, von diesem Paar, das gegen alle Konventionen an seiner Liebe festhält und ein eigensinniges, manchmal unerhört komisches Doppelleben führt. Die Geschichte einer großen Liebe, gelebt gegen die ganze Welt.



Fast nackt
von Hickman, Leo;
Fair-Trade-Apfel aus Übersee oder heimischer Bioapfel? Was halten auswaschbare Windeln aus? Ein Jahr lang hat der Londoner Journalist Leo Hickman versucht, ohne schlechtes Gewissen zu leben: gesunde Ernährung, schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen und der Versuch, bestimmten Großkonzernen seine Kaufkraft zu entziehen. Mit viel Witz berichtet er davon, wie er und seine Familie sich erfolgreich umgestellt und damit ihr Leben von Grund auf umgekrempelt haben.



Eva schläft
von Melandri, Francesca;

Der Roman einer Provinz ohne Vaterland und eines Mädchens ohne Vater
Nur einmal in ihrem Leben konnte sich meine Mutter Gerda der Liebe eines Mannes gewiss sein, und ich der eines Vaters. All die anderen kamen und gingen wie ein Wolkenbruch im Sommer: Wir haben uns schlammige Schuhe geholt, aber die Wiesen sind trocken geblieben. Mit Vito hingegen war es etwas anderes. Das war echt. Für sie und für mich war seine Gegenwart wie ein langer Regen im Juni, der das Gras wachsen lässt und die Quellen speist. Und doch hat uns, danach und für immer, die Trockenheit nicht verschont.
Eva ist Anfang vierzig, als sie einen Anruf von dem Mann erhält, der in ihrer Kindheit eine Zeit lang die Rolle des Vaters einnahm, bevor er scheinbar für immer verschwand: Vito Anania. Er liegt im Sterben, und noch einmal möchte er Eva sehen. Sie tritt die Zugreise von Südtirol quer durch Italien in den äußersten Süden an. In ihrer Vorstellung entfaltet sich noch einmal ihre ganze Kindheit in Südtirol: Sie wuchs im Schatten der politischen Verwerfungen einer Region auf, die drei Jahrzehnte lang der Spielball bedrohlicher Allianzen war, bevor sie endlich den Aufbruch in die Autonomie wagte. Doch noch stärker wurde Evas Kindheit geprägt von der Liebe ihrer Mutter, der im Leben nichts geschenkt wurde.

Ich will anders, als du willst, Mama
von Hahn, Britta;

Im Zusammenleben mit Kindern treten in der Regel zwei Auslöser von Konflikten auf: Die Kinder wollen etwas und die Eltern sagen nein - oder die Eltern wollen etwas und die Kinder sagen nein.
Die Autorin zeigt, wie es mit Hilfe der Gewaltfreien Kommunikation möglich ist, dass in solchen Konflikten eine gute Beziehung zwischen Eltern und Kindern bestehen bleibt und jedes Mitglied der Familie sich zu Hause wohlfühlen kann.
Im Zusammenleben mit Kindern geht es insbesondere auch um die Frage nach Schutz und Grenzen. Dabei gilt es abzuwägen, wo ein Kind Schutz und damit Grenzen braucht und wo es selber entscheiden darf, weil es die Folgen seines Handelns schon überblicken kann. Auch gilt es abzuwägen, wo Eltern dem Kind Freiraum geben, damit es selbst Erfahrungen sammeln kann. Diesen Fragen rund um das Thema der schützenden Macht geht die Autorin in vielen Beispielen nach.

Von den Sternen bis zum Tau
von Soentgen, Jens;


23.03.2011

Kunstaktion "Grenzenlos"

Im Rahmen des Toblacher Lesemontas wurde die „kunstaktion X“ der artbrothers Kraxntrouga in die Bibliothek Hans Glauber transportiert. Die Aktion, die ursprünglich, die culturnacht 6 in Bozen umrahmte, nimmt damit Bezug auf die Grenzenlosigkeit, die eine offene Bibliothek zu vermitteln vermag und vernetzte ihre Räume mit einem „Band der Grenzlosigkeit“.

Bilder
Bücher und Medien können Grenzen sprengen und Zugang zu Wissen und Erkenntnis verschaffen, der ansonsten verschlossen bliebe. Im Speziellen hat die Bibliothek Hans Glauber im Rahmen des Lesemonats aber auch einen Veranstaltungsschwerpunkt gesetzt, der sich mit den Grenzen eines besonderen Landes, nämlich Afghanistan, auseinandersetzt. Ö3 Journalist Wolfgang Böhmer stellte das Buch „Hesmats Flucht“ vor und berichtete von der unglaublichen Flucht eines elfjährigen Jungen aus Afghanistan, die ihn nicht nur über die Grenze mehrerer Länder sondern v.a. an die Grenze des menschlich Ertragbaren brachte. Margret Bergmann erzählte ihrerseits von Erlebnissen in Afghanistan und wie durch unermüdlichen Einsatz Grenzen auch immer wieder überwunden werden.



Artbrother Luis Seiwald spannte zu diesem Anlass ein mit „GRENZENLOS“ beschriftetes, rot-weißes Band kreuz und quer durch die Bibliothek Hans Glauber.

07.02.2011

"Wohin mit unserer Alpenkultur?"


Ein Abend mit Prof. Dr. Hans Haid


Der renommierte Tiroler Volkskundler und Schriftsteller Prof. Dr. Hans Haid gestaltet in Toblach einen Abend zur stetig aktuellen Frage „Wohin mit unserer Alpenkultur“? Vor dem Hintergrund der Aufnahme der Dolomiten in das UNESCO Weltnaturerbe, gewinnen die Themen „Harter Tourismus, Zerstörung und Ausverkauf“ einmal mehr an Brisanz. Hans Haid wird in einem Impulsreferat Chancen und Gefahren der Bewirtschaftung aufzeigen und konkrete Beispiele für eine sanfte und sinnvolle Wertschöpfung aus den Alpen geben.
Im Zusammenhang mit dem Thema stellt er seine neuen Bücher, „Naturkatastrophen in den Alpen“ und den Roman „Die Landgeherin“ vor (beide im Haymon Verlag erschienen). In Letzterem kommt auch das Mythische des Gebirgslebens und das Wesen der Saligen zum Tragen.
Nicht zuletzt trägt Hans Haid Dialektgedichte in der Ötztaler Mundart vor. Als älteste bayerische Binnenmundart wurde diese 2010 von der UNESCO als „immaterielles“ Erbe ausgezeichnet.

Ort: Aula der Mittelschule Toblach|Gebrüder Baur Str. 7
Datum: 4.März 2011
Zeit: 20.00 Uhr
Veranstalter: Bibliothek Hans Glauber und Naturparkhaus Toblach
Kontakt: 0474|972040

03.02.2011

Jahresbericht 2011



Die Neueröffnung der Bibliothek im April 2010 schlug mit positiven Ausleih- und Besucherzahlen zu Buche. Die Bibliothek wartete mit vielen Veranstaltungs-Höhepunkten auf und setzte entscheidende Akzente in der Benutzerfreundlichkeit. Besucher der Bibliothek genießen ein umfangreiches Angebot an Medien und Dienstleistungen, sowie ein ansprechendes Ambiente.


Bestand, Entlehnungen und Dienstleistungen

Im Jahr 2010 erweiterte die Bibliothek ihren Bestand auf 11.746 Medien. Insgesamt wurden 1.520 neue Medien in den Bestand aufgenommen.
Seit Neueröffnung konnte die Bibliothek rund 6.000 Besucher verzeichnen.
Ein enormer Zuwachs wurde bei den Entlehnungen erzielt. Mit einer Anzahl von 28.258 sind es gegenüber dem Vorjahr 4.400 Entlehnungen mehr. Eine Übersicht der statistischen Daten finden Sie hier.
Darüber hinaus nutzte die Leserschaft die rund hundert Zeitschriften und Tageszeitungen sowie den Internetzugang. Der offene Raum, die modernen Einrichtung, Terrasse, Babyecke und Wohlfühlbereich haben dafür gesorgt, dass sich die Benutzer lieber und länger in der Bibliothek aufhalten.

Veranstaltungstätigkeit

Trotz Umzugsarbeiten bot die Bibliothek Hans Glauber auch im vergangenen Jahr ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm an. Zahlreiche Aktionen für Schule und Kindergarten, als auch für die Erwachsenen wurden durchgeführt . Höhepunkte waren die Eröffnung der neuen Bibliothek im April, ein Konzert mit der Gruppe Landor, die Lesung mit Wolfgang Sebastian Baur und der Sternengeschichten-Abend mit Margret Bergmann zur Laurenzinacht. Bei der Schule fand v.a. der Podcasting-Workshop mit Klaus Adam, die Buchvorstellung „Rabe Maxl“ zum Thema erneuerbare Energien und die Einheit über indigene Völker mit Patrick Kofler großen Zuspruch. Die zwei Foto- bzw. Malwettbewerbe, sowie die Sommerleseaktion hatten sehr viele Teilnehmer. Die Zusammenarbeit mit dem Bildungsausschuss und mit dem Bildungsweg Pustertal im Rahmen der Geschichtswoche und der Veranstaltungsreihe „Abenteuer Familie“ hat ein breites Publikum angesprochen.
Im Frühjahr hatte die Gemeinde den Beschluss gefasst, die Bibliothek als kombinierte Bibliothek – kombiniert mit der Bibliothek der Mittelschule- einzurichten. Um speziell den Bedürfnissen der Schule, aber auch der wachsenden Nutzung gerecht zu werden, wurde deshalb eine Teilzeitstelle für eine Schulbibliothekarin geschaffen, die seit Anfang Dezember besetzt ist.

Ausblick

Damit soll das Potential der neuen Bibliothek im angebrochenen Jahr voll ausgeschöpft werden. Geplant sind unter anderem literarische Begegnungen mit Hans Haid, Maria Blumencron, Ö3-Journalist Wolfgang Böhmer und Alfred E. Mair. Alois Krautgartner, eine Koryphäe auf dem Gebiet der Naturheilkunde, wird ebenfalls zu Gast sein. Nicht zuletzt wird eine intensive Zusammenarbeit mit der Mittelschule angestrebt und die Basis für ein erlebnisreiches Lernen geschaffen.
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