27.05.2009

Qualitätszertifikat


Am heutigen Tag hat die Bibliothek Toblach zum zweiten Mal das Audit bestanden.
Das Audit prüft anhand von Standards die Qualität von Bibliotheken. Diese Standards wurden auf Landesebene erarbeitet und messen die interne Arbeit und Organisation der Bibliothek, die Angebote und das Erscheinungsbild, die Veranstaltungs-, Öffentlichkeits- und Netzarbeit, die Kompetenz und die Fortbildung der Mitarbeiter.
Alle drei Jahre wird diese Prüfung wiederholt und das Qualitätszertifikat erneuert.
Die Zertifizierung wird von einem Auditorenpaar durchgeführt. In Toblach erfolgte die Qualitätsprüfung durch Johannes Andresen, Leiter der Landesbibliothek Tessmann und Gottfried Zagler, Leiter der Bibliothek St. Martin (Passeier).

Im Bild v.L.n.R.: Gottfried Zagler, Bibliotheksleiterin Manuela Gualtieri, Gemeindesekretär Wilfried Taschler, Mitarbeiterin Edith Strobl, Johannes Andresen

26.05.2009

Up & down|Down & UP


Kultur gehört nicht nur den "normalen" Menschen. Individuen mit einer Andersartigkeit wie Menschen mit Down-Syndrom sind durchaus kulturfähig.
Dies beweist etwa der Südtroler Georg Paulmichl, der nicht nur großes malerisches Talent, sondern auch ein ganz besonderes Sprachgeschick an den Tag legt. Ein Blick in seine Homepage lohnt sich.
Weiters der Österreicher Jazzmusiker und Schlagzeuger Georg Jungwirth.
Höchst bemerkenswert der Spanier Pablo Pineda, der sogar einen Universsitätsabschluss schaffte.

Südtirol ist im Bereich der Integration und Förderung von Kindern mit Down-Syndrom sehr fortschrittlich. Im benachbarten Deutschland ist die Separation noch gang und gäbe, eine Tatsache, die das Bildungministerium dazu veranlasste, 2009 als das Jahr der "inklusiven Bildung" auszurufen.

Es lebe die kulturelle Vielart!

Im Bild ein Gemälde von Georg Paulmichl

05.05.2009

Lesen macht attraktiv

Laut einer Umfrage, die in Deutschland gestartet wurde, sehen lesende Personen attraktiver aus als andere. Den Befragten wurden Fotos gezeigt, die Personen beim Lesen eines Buches oder einer Zeitschrift zeigten und Personen, die ohne Print-Medium abgebildet waren.
Die Personen, die beim Lesen fotografiert wurden, wirkten laut Befragter wesentlich attraktiver.
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