21.11.2014

Jurybericht



Jury:
Nina Schröder (Journalistin, Kunstkritikerin), Bruneck
Paola Rubele (Kunsthistorikerin, Mitarbeiterin Stadtmuseum Bruneck), Toblach
Aurelio Fort (Künstler), Padola

 1. Preis

Cäcilia Stifter (Ahrntal)

Die Malerei ist von großer expressiver Intensität und liegt an der Schwelle von Konkretem und Abstraktem. Ein Dorf, ein Horizont und eine Lichtquelle lassen sich erahnen; Vertrautes geht in Unbekanntes über und gibt dem Bild sehr viel Tiefe. Handwerklich ist die Malerei sehr gut gemacht.


2. Preis

Hermann Trebo (Bozen)

Das Alter wird als wirklicher Übergang dargestellt, als ein Überschreiten des Horizonts, hinter dem das große Unbekannte liegt. Gleichzeitig zeigt das Bild die Schönheit des Alters: Ruhe und Würde. Technisch ist das Bild sehr liebevoll ausgeführt, die Übermalung der Fotos sehr gut gelungen.


3. Preis

Clementine Klein (Köln)

Der Druck auf Glas ist technisch raffiniert und ästhetisch. Die gesamte Komposition wirkt sehr filigran. Ein Pärchen steht händehaltend da, mit dem Blick auf ein unbekanntes Ziel gerichtet. Es deutet auf sehr subtile Art einen Horizont an.


 
Nominierungen:

Ever Maraspin (Innichen)
Das Bild zeugt von viel Sensibilität. Es zeigt den klassischen Blick auf einen Horizont, aber auch auf eine Zukunft, die mit Neugierde erwartet wird.

Caroline Mayr (Pfalzen
Das Bild ist technisch sehr fein, ausgefeilt und ästhetisch. Die Strukturen sind sehr präzise. Das dargestellte Massiv wirkt suggestiv.

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