12.10.2015

Jurybericht DolomitArt

Jury:

Nina Schröder (Journalistin, Kunstkritikerin), Bruneck
Luis Seiwald (Kunsterziehungslehrer, Künstler), Pichl
Josef Hackhofer (Präsident Naturfotografen Strix, Schutzgebietsbetreuer Amt für Naturparke), Bruneck
 

1. Preis

Loris Burger (Innichen)

LandArt wirkt dann besonders stark, wenn man das Gefühl hat, als wäre sie schon immer dagewesen und doch erzeugt sie eine Irritation. So ist es mit dem Werk von Loris Burger, erst in einem zweiten Moment merkt man, dass etwas in der Umgebung anders ist und dem Ganzen etwas Verwunschenes gibt. Die Arbeit an sich ist schlicht und einfach, ein Farbklecks, ein minimaler Eingriff mit großem Effekt.


2. Preis

Annemarie Mittich (Toblach)

Die Kreisfläche ist sehr sauber herausgearbeitet und weckt Assoziationen zu einem Knopf oder vielmehr Deckel in einer Mondlandschaft, den man gerne hochheben möchte, um das Geheimnisvolle zu erkunden. Die Weite, die das Bild vermittelt, wirkt sehr suggestiv.



 3. Preis

Kristin Nöckler (Pfalzen)

Die Künstlerin hatte den Mut ein so abgegriffenes Motiv wie die Drei Zinnen herauszunehmen und auf ganz simple Art und Weise nochmals zu unterstreichen. Die verschiedenen Schärfeverhältnisse im Foto schaffen ein stimmiges Bild.






Nominierungen:
 

Katrin Kasseroler (Brixen)
Das LandArt-Objekt wirkt wie eine abstrakte Malerei in der Landschaft und macht evident, dass durch das Wegnehmen, das Reinigen dem Werk etwas hinzugefügt wird.



 
Sofia und Helena Ploner (Pankraz)
Der „Flugsaurier“ (Vogel) ist witzig und widersprüchlich, weil das Material Lehm das Leichte und Flügelhafte eigentlich unterdrückt.


 


Flaviana Pandolfi (Rom)
Das Werk wirkt wie ein Zapfenregen, ein Schleier. Der Wanderer müsste sich diesem erst nähern, um zu verstehen, warum denn diese Zapfen in der Luft schweben.

 
Carolina Leiter (Sand in Taufers)
Die quer gelegten Äste schaffen spannende Zwischenräume und betonen die Form des Baumes.








Elisabeth Mair (Bruneck)
Die Idee der Ausschreibung wurde durch  die Verbindung der Zapfenplättchen und des Felsens  - auf minimale Weise -  sehr gut interpretiert. 











Ulrike Lehmann (Toblach)
Die Arbeit mutet wie ein Wurzelinstrument für sagenhafte Wesen an.










 
Hildegard Mutschlechner (Bozen)
Das Bild zeigt eine interessante Perspektive und verweist gleichzeitig auf Sperren und Durchgänge.










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