24.08.2011
Endspurt
Nur noch eine Woche bis zum Abschluss des Lesesommers. Diese Woche könnt ihr noch fleißig lesen und eure Bücher in den Lesepass eintragen. Viel Spaß noch!!!
06.06.2011
naturgeWALD


Fotowettbewerb 2011
der bibliothek Hans Glauber Toblach
zum internationalen Jahr des Waldes
Wir laden alle Kreativen zum Fotowettbewerb 2011 ein. Zum internationalen Jahr des Waldes möchten wir anregen, sich mit dem Wald auseinanderzusetzen und den Wald in seinem ureigenen Wesen als Naturgewalt einzufangen.
Kriterien:
¨ Zugelassen sind analoge und digitale Fotografie
¨ Für die Werke gilt das Maß: 50x40 cm oder 70x50 cm
¨ Keine eigenen Rahmungen! Rahmen mit den Maßen 50x40 und 70x50 werden zur Verfügung gestellt. Anschaffung und Kosten für eventuelle Passepartouts müssen selbst übernommen werden!
¨ Jeder Teilnehmer darf maximal drei Werke abgeben
¨ Abgabetermin: 30. Oktober 2011 in der Bibliothek Toblach
¨ Alle Werke werden ausgestellt
¨ Für das Abholen bzw. die Rücksendung der Werke ist jeder selbst zuständig (Versandspesen gehen zu Lasten der Teilnehmer)
04.05.2011
Traditionelle Heilkunst und Volkskunst in Europa
Vortrag von Heilpraktiker
Mag. Alois Krautgartner
Freitag, 6.5.2011 | 20:00 Uhr Bibliothek Hans Glauber- Toblach
in Zusammenarbeit mit der Krebshilfe Hochpustertal
Die traditionelle Medizin Europas hatte und hat ihren Ursprung in der einfachen Formulierung: „Mensch, erkenne dich selbst!“ Verfehlt der Mensch seine Bestimmung, führt ihn der traditionelle Mediziner wieder in seine eigene Mitte, aus der ihn die Krankheit gerissen hat. Ziel jeder Behandlung war die Hinführung zur Selbstverantwortung und Erkenntnis. Die Wege waren sehr unterschiedlich, haben jedoch immer dasselbe Ziel: Mensch, erkenne dich selbst! Heilung wird durch eine geistig-seelisch-körperliche Umschaltung herbeigeführt (nach Paracelsus).
„Ein Naturphilosoph ist immer auf dem Weg der Besserung!“ Dies und weit mehr wird an diesem Abend vermittelt.
Referent:
Mag. Alois Krautgartner, Freilassing (D) – Heilpraktiker und Naturphilosoph,
Studium der Sportwissenschaften, Masseur, Lehrbeauftragter an
der Akademie für Traditionelle Europäische Medizin (TEM, Windischgarsten).
Naturheilpraxis mit den Schwerpunkten: Traditionelle abendländische Medizin, Homöopathie, Spagyrik, Entgiftungs- und Ausleitungsverfahren, Kräuterheilkunde, Volksmedizin. www.heilpraktiker-bgl.de
27.04.2011
Neue Bücher im Mai
Zwei junge Leute verlieben sich, aber der Krieg bringt sie auseinander: Das ist die Geschichte von Léon und Louise. Sie beginnt mit ihrer Begegnung im Ersten Weltkrieg in Frankreich an der Atlantikküste, doch dann trennt sie ein Fliegerangriff mit Gewalt. Sie halten einander für tot, Léon heiratet, Louise geht ihren eigenen Weg - bis sie sich 1928 zufällig in der Pariser Métro wiederbegegnen. Alex Capus erzählt mit wunderbarer Leichtigkeit und großer Intensität von der Liebe in einem Jahrhundert der Kriege, von diesem Paar, das gegen alle Konventionen an seiner Liebe festhält und ein eigensinniges, manchmal unerhört komisches Doppelleben führt. Die Geschichte einer großen Liebe, gelebt gegen die ganze Welt.Fair-Trade-Apfel aus Übersee oder heimischer Bioapfel? Was halten auswaschbare Windeln aus? Ein Jahr lang hat der Londoner Journalist Leo Hickman versucht, ohne schlechtes Gewissen zu leben: gesunde Ernährung, schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen und der Versuch, bestimmten Großkonzernen seine Kaufkraft zu entziehen. Mit viel Witz berichtet er davon, wie er und seine Familie sich erfolgreich umgestellt und damit ihr Leben von Grund auf umgekrempelt haben.
Der Roman einer Provinz ohne Vaterland und eines Mädchens ohne Vater
Nur einmal in ihrem Leben konnte sich meine Mutter Gerda der Liebe eines Mannes gewiss sein, und ich der eines Vaters. All die anderen kamen und gingen wie ein Wolkenbruch im Sommer: Wir haben uns schlammige Schuhe geholt, aber die Wiesen sind trocken geblieben. Mit Vito hingegen war es etwas anderes. Das war echt. Für sie und für mich war seine Gegenwart wie ein langer Regen im Juni, der das Gras wachsen lässt und die Quellen speist. Und doch hat uns, danach und für immer, die Trockenheit nicht verschont.
Eva ist Anfang vierzig, als sie einen Anruf von dem Mann erhält, der in ihrer Kindheit eine Zeit lang die Rolle des Vaters einnahm, bevor er scheinbar für immer verschwand: Vito Anania. Er liegt im Sterben, und noch einmal möchte er Eva sehen. Sie tritt die Zugreise von Südtirol quer durch Italien in den äußersten Süden an. In ihrer Vorstellung entfaltet sich noch einmal ihre ganze Kindheit in Südtirol: Sie wuchs im Schatten der politischen Verwerfungen einer Region auf, die drei Jahrzehnte lang der Spielball bedrohlicher Allianzen war, bevor sie endlich den Aufbruch in die Autonomie wagte. Doch noch stärker wurde Evas Kindheit geprägt von der Liebe ihrer Mutter, der im Leben nichts geschenkt wurde.
Nur einmal in ihrem Leben konnte sich meine Mutter Gerda der Liebe eines Mannes gewiss sein, und ich der eines Vaters. All die anderen kamen und gingen wie ein Wolkenbruch im Sommer: Wir haben uns schlammige Schuhe geholt, aber die Wiesen sind trocken geblieben. Mit Vito hingegen war es etwas anderes. Das war echt. Für sie und für mich war seine Gegenwart wie ein langer Regen im Juni, der das Gras wachsen lässt und die Quellen speist. Und doch hat uns, danach und für immer, die Trockenheit nicht verschont.
Eva ist Anfang vierzig, als sie einen Anruf von dem Mann erhält, der in ihrer Kindheit eine Zeit lang die Rolle des Vaters einnahm, bevor er scheinbar für immer verschwand: Vito Anania. Er liegt im Sterben, und noch einmal möchte er Eva sehen. Sie tritt die Zugreise von Südtirol quer durch Italien in den äußersten Süden an. In ihrer Vorstellung entfaltet sich noch einmal ihre ganze Kindheit in Südtirol: Sie wuchs im Schatten der politischen Verwerfungen einer Region auf, die drei Jahrzehnte lang der Spielball bedrohlicher Allianzen war, bevor sie endlich den Aufbruch in die Autonomie wagte. Doch noch stärker wurde Evas Kindheit geprägt von der Liebe ihrer Mutter, der im Leben nichts geschenkt wurde.
Im Zusammenleben mit Kindern treten in der Regel zwei Auslöser von Konflikten auf: Die Kinder wollen etwas und die Eltern sagen nein - oder die Eltern wollen etwas und die Kinder sagen nein.Die Autorin zeigt, wie es mit Hilfe der Gewaltfreien Kommunikation möglich ist, dass in solchen Konflikten eine gute Beziehung zwischen Eltern und Kindern bestehen bleibt und jedes Mitglied der Familie sich zu Hause wohlfühlen kann.
Im Zusammenleben mit Kindern geht es insbesondere auch um die Frage nach Schutz und Grenzen. Dabei gilt es abzuwägen, wo ein Kind Schutz und damit Grenzen braucht und wo es selber entscheiden darf, weil es die Folgen seines Handelns schon überblicken kann. Auch gilt es abzuwägen, wo Eltern dem Kind Freiraum geben, damit es selbst Erfahrungen sammeln kann. Diesen Fragen rund um das Thema der schützenden Macht geht die Autorin in vielen Beispielen nach.
05.04.2011
23.03.2011
Kunstaktion "Grenzenlos"
Im Rahmen des Toblacher Lesemontas wurde die „kunstaktion X“ der artbrothers Kraxntrouga in die Bibliothek Hans Glauber transportiert. Die Aktion, die ursprünglich, die culturnacht 6 in Bozen umrahmte, nimmt damit Bezug auf die Grenzenlosigkeit, die eine offene Bibliothek zu vermitteln vermag und vernetzte ihre Räume mit einem „Band der Grenzlosigkeit“.Bilder
Bücher und Medien können Grenzen sprengen und Zugang zu Wissen und Erkenntnis verschaffen, der ansonsten verschlossen bliebe. Im Speziellen hat die Bibliothek Hans Glauber im Rahmen des Lesemonats aber auch einen Veranstaltungsschwerpunkt gesetzt, der sich mit den Grenzen eines besonderen Landes, nämlich Afghanistan, auseinandersetzt. Ö3 Journalist Wolfgang Böhmer stellte das Buch „Hesmats Flucht“ vor und berichtete von der unglaublichen Flucht eines elfjährigen Jungen aus Afghanistan, die ihn nicht nur über die Grenze mehrerer Länder sondern v.a. an die Grenze des menschlich Ertragbaren brachte. Margret Bergmann erzählte ihrerseits von Erlebnissen in Afghanistan und wie durch unermüdlichen Einsatz Grenzen auch immer wieder überwunden werden.
Artbrother Luis Seiwald spannte zu diesem Anlass ein mit „GRENZENLOS“ beschriftetes, rot-weißes Band kreuz und quer durch die Bibliothek Hans Glauber.
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