07.02.2012

Jahresbericht 2011

Rekordzahlen an Nutzung und Entlehnung
Das Jahr 2011 war für die Bibliothek Hans Glauber wiederum ein sehr erfolgreiches Jahr. Die im Jahr 2010 eröffnete Bibliothek zeigt sich weiterhin als ein starker Magnet für einheimische Benutzer und für Touristen. Die Zahl der Besucher und der Entlehnungen ist gegenüber dem Vorjahr wieder stark angestiegen. An Attraktivität gewann die Einrichtung auch durch ihr vielfältiges Veranstaltungsangebot.

Bestand, Entlehnungen und Dienstleistungen
Der Bestand wurde im Jahr 2012 auf 12.154 Medien ausgedehnt. Der Anteil an Büchern beträgt rund 10.000; im Übrigen sind CDs mit einer Anzahl von 1.241 und Dvds mit einer Anzahl von 449 starke Vertreter im Medienrepertoire. 2011 wurden insgesamt 1.272 neue Medien in den Bestand aufgenommen.
Rund 17.000 Besucher haben die Bibliothek im Jahr 2011 in irgendeiner Form genutzt. Insgesamt verzeichnet die Bibliothek 5.113 Leser;  242 haben sich im vergangenen Jahr neu eingeschrieben und 1.300 haben die Bibliothek aktiv genutzt.
Die Entlehnungen konnten gegenüber dem Vorjahr um fast 4.000 gesteigert werden. Mit einer Anzahl von 31.004 wurde die 30.000-Marke ganz klar überschritten.
Sowohl Bücher als auch DVDs haben einen Zuwachs von je ca. 1.200 Entlehnungen erfahren.
Das Zeitungs- und Zeitschriftenangebot wird vielfach auch innerhalb der Bibliothek genutzt. Darüber hinaus erfreuen sich die Hörstationen großer Beliebtheit. Ebenso die Internetstationen mit einem Gesamtkonsum von 658 Stunden.

Veranstaltungstätigkeit
Die Veranstaltungsarbeit der Bibliothek Hans Glauber war auch 2011 wieder sehr umfangreich und bot einige Höhepunkte. Der Malwettbewerb „Luftschloss Heißluftballon“ verwandelte die Bibliothek mit über 100 eingereichten Bildern in einen regelrechten Ballonhimmel. Im Lesemonat stellten Persönlichkeiten wie Hans Haid oder Ö3-Journalist Wolfgang Böhmer ihre Bücher vor. Vorträge und Initiativen verschiedener Art entführten vom Himalaya bis nach Irkutzk. Absolutes Highlight war die multimediale Lesung mit Maria Blumencron, die schon zum zweiten Mal in Toblach zu Gast war und an der Geschichte, die sie mit ihren tibetischen Patenkindern verbindet, weiterstrickte. Einige Vorträge widmeten sich dem Thema Gesundheit: traditioneller Heilkunst und Volksmedizin, Farbtherapie, Krebserkrankung u.a. In Zusammenarbeit mit dem Bildungsausschuss wurde wiederum die Toblacher Geschichtswoche, heuer zum Thema „Deutsche Sprachinseln“, organisiert. Außerdem hat die Bibliothek zahlreiche Vorträge und Workshops der Veranstaltungsreihe „Familienwege“ mitbetreut. Im August gab es auf der Terrasse ein Konzert der „Swinging Pavones“ mit Musik der 70er-, 80er- und 90er-Jahre. Zum Tag der Bibliotheken war „Chillen in der Bibliothek“ mit Musik, Spiel und face-painting angesagt. Der Fotowettbewerb „naturgeWALD“ konnte rund 50 Fotografen begeistern. Für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ wurden rund 170 Pakete in der Bibliothek gesammelt. Viele Veranstaltungen fanden auch in italienischer Sprache statt. Die Schulen und der Kindergarten haben die Bibliothek über 80mal besucht und haben sämtliche gezielte Veranstaltungen und Aktivitäten genossen.

Ausblick
2012 soll natürlich an dieses ereignisreiche Jahr anschließen. Auf dem Programm stehen Alfred Egger, Maja Nielsen, Eva Weiss, Frank Sommer und Ulrich Ladurner, um nur einige zu nennen. Der Malwettbewerb „Hoch hinaus im Heißluftballon“ ist bereits im Laufen und im April startet wieder der Lesemonat.

02.02.2012

Neue Medien im Februar

Ein blutiger Schweinskopf im Bett von Richter Moratschek führt Franz Eberhofer auf die Spur eines gefährlichen Psychopathen. Hannibal Lecter ist ein Dreck gegen Dr. Küstner, der in Niederkaltenkirchen sein Unwesen treibt.


Innehalten. Nachdenken. Träumen. Sich ausprobieren. Sich neu entdecken. Wagen. Handeln. Gewinnen. Wach werden. Mit Aleph beginnt ein neues Kapitel in Ihrem Leben!
Deutsche Ausgabe des erfolgreichen Bandes DRAWING FASHION
Drawing Fashion versammelt meisterhaft die schönsten Beispiele einer ephemeren Kunst Und zeigt, elegant schraffi ert oder mit festem Strich, hingeworfene Modelle von Poiret, Chanel, Balenciaga, Dior oder Viktor & Rolf gemalt und eben nicht schnöde fotografi ert. Die Welt Die deutsche Ausgabe des erfolgreichen Bildbands zeigt neben Werken von Lepape, Antonio oder Mats Gustafson nun auch Arbeiten von René Gruau, einem Großmeister der Modezeichnung. Sie entstammen der Privatsammlung von Joëlle Chariau, die in einem spannenden Interview Hintergründe erläutert. In ihren Essays thematisieren die Modejournalisten Colin McDowell und Holly Brubach die gesellschaftlichen und kulturellen Zusammenhänge. Ein Muss für alle Modeliebhaber.

Harry Hole ist endgültig aus dem Polizeidienst ausgestiegen und lebt in Hongkong. Doch dann erreicht ihn ein Alarmruf: Oleg, der Sohn seiner großen Liebe Rakel, sitzt im Gefängnis. Angeklagt wegen Mordes an einem Freund. Sämtliche Indizien deuten darauf hin, dass Oleg tatsächlich der Täter ist. Harry Hole glaubt nicht an diese einfache Lösung. Er kehrt nach Oslo zurück, um den wahren Mörder zu finden und muss sich seiner eigenen Vergangenheit stellen.






Wie sicher ist Erinnerung, wie unveränderlich die eigene Vergangenheit? Tony Webster muss lernen, dass Geschehnisse, die lange zurückliegen und von denen er glaubte, sie nie mehr hinterfragen zu müssen, ganz anders gewesen sein könnten.
Als Adrian Finn in die Klasse von Tony Webster kommt, schließen die beiden Jungen schnell Freundschaft. Sex und Bücher sind die Hauptthemen, mit denen sie sich befassen, und Tony hat das Gefühl, dass Adrian in allem etwas klüger ist als er. Auch später, nach der Schulzeit, bleiben sie in Kontakt. Bis die Freundschaft ein jähes Ende findet.

24.01.2012

Comics

Für alle Comic - Fans! Ab heute findet ihr in der Bibliothek viele neue Comics und Mangas von
              Tim und Struppi, Garfield, Fairy Tail und Naruto.
 

20.12.2011

Buchvorstellung


Eine informative und spannende Bibliotheksstunde erlebte am Samstag, 17. Dezember, die Klasse 2 B mit ihren Lehrpersonen Putzer Gabi und Happacher Anna.
Die 17-jährige Oberschülerin und Tochter von Bibliotheksleiterin Strobl Edith fesselte die Schülerinnen und Schüler mit einer Präsentation von verschiedenen ausgewählten älteren und neueren Büchern, die sie selbst gelesen hatte.
Zum Einstieg sollten alle für kurze Zeit die Augen schließen und sich in eine Person des ersten von ihr vorgestellten Romans hineinversetzen. Weiters versuchte Rochelle in ihrem Vortrag die „LeseUNlust“ so mancher Schülerinnen und Schüler zu erklären.
Nachdem die Referentin bis zum Schluss 2 Tische voller Bücher präsentiert hatte, stand sie noch für einige Fragen zur Verfügung; dabei konnte man z. B. vom Beginn ihrer „Lesekarriere“ hören oder auch ihr Lieblingsbuch in Erfahrung bringen.
Abschließend durfte die Klasse sich noch ein Buch für die Weihnachtsferien suchen, bevor die Bibliotheksstunde leider auch schon wieder vorbei war...

13.12.2011

Maria Blumencron

Die multimediale Lesung mit Maria Blumencron am 7. Dezember war wieder ein riesiger Erfolg. Ein bisschen Himalya-Flair hatte Maria gleich mitgebracht; es schneite aus offenem Himmel. Trotz der schlechten Straßenverhältnisse, zog die Veranstaltung  ein großes Publikum an.
       Maria Blumencron präsentierte ihr neues Buch "Kein Pfad führt zurück", das sie gemeinsam mit ihrer Patentochter Chime geschrieben hat. Sie erzählte von ihrem abenteuerlichen Familienleben, das sie nun seit mehr als zehn Jahren mit ihren tibetischen Patenkindern führt. Teil daran hat natürlich auch ihr leiblicher Sohn Simon. In diese Familienkonstellation hinein spielt zudem Marias eigene Kindheit. Mit zweieinhalb Jahren wurde sie von ihrer Mutter verlassen. Auf rührende Art schilderte Maria tragische, spannende, bewegende, beglückende und lustige Erlebnisse aus ihrem Leben und ihrer Arbeit. Patentochter Chime gab über Skype ihre Kommentare dazu. Faszinierende Fotografien vervollständigten das Bild einer lebendigen Familiengeschichte, die zwischen zwei Kontinenten spielt und es versteht die Herzen der Menschen zu öffnen. An diesem Abend konnten über 700 € für die von Maria Blumencron begründete Hilfsorganistion shelter 108 gesammelt werden.

06.12.2011

Neues Buch


Das Labyrinth der träumenden Bücher von Walter Moers kann ab jetzt in der Bibliothek Hans Glauber ausgeliehen werden. Der Roman wurde mit dem Phantastik-Preis 2005 der Stadt Wetzlar ausgezeichnet und handelt von Hildegunst von Mythenmetz.




Über zweihundert Jahre ist es her, seit Buchhaim, die Stadt der Träumenden Bücher, von einem verheerenden Feuersturm zerstört worden ist. Der Augenzeuge dieser Katastrophe, Hildegunst von Mythenmetz, ist inzwischen zum größten Schriftsteller Zamoniens avanciert und erholt sich auf der Lindwurmfeste von seinem monumentalen Erfolg. Er gefällt sich im täglichen Belobhudeltwerden, als ihn eine verstörende Botschaft erreicht, die seinem Dasein endlich wieder einen Sinn gibt.

Verlockt durch einen rätselhaften Brief kehrt Hildegunst von Mythenmetz nach Buchhaim zurück. Die prächtig wiederaufgebaute Stadt ist erneut zur pulsierenden Metropole der Literatur und zum Mekka des Buchhandels geworden und wird durchströmt von Buchverrückten aller Art. Dem Rätsel auf der Spur gerät Mythenmetz, kaum hat er die Stadt betreten, in ihren abenteuerlichen Sog. Er begegnet alten Freunden wie der Schreckse Inazea Anazazi, den Buchlingen Ojahnn Golgo van Fontheweg, Dölerich Hirnfidler und Gofid Letterkerl, dem Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer, aber auch neuen Bewohnern, Phänomenen und Wundern der Stadt, wie den mysteriösen Biblionauten, den obskuren Puppetisten und der jüngsten Attraktion Buchhaims, dem "Unsichtbaren Theater". Dabei verirrt sich Mythenmetz immer tiefer im "Labyrinth der Träumenden Bücher", das geheimnisvoll und unsichtbar die Geschicke Buchhaims zu bestimmen scheint. Bis er schließlich in einen unaufhaltsamen Strudel von Ereignissen gerät, der alle Abenteuer, die er je zu bestehen hatte, in jeder Hinsicht übertrifft.

05.12.2011

Multimediale Lesung

Sicher erinnern sich noch viele an den bewegenden Abend, den Maria Blumencron im Frühjahr 2009 auf Einladung der Bibliothek im Spiegelsaal im Grand Hotel gestaltet hat.
Heuer ist es der Bibliothek Hans Glauber erneut gelungen, Maria Blumencron nach Toblach einzuladen. Die ehemalige Schauspielerin und jetzige Filmemacherin und Autorin wird am 7. Dezember im Spiegelsaal im Grandhotel zu Gast sein.  Patentochter Chime, mit der sie gemeinsam ihr letztes Buch "Zurück führt kein Pfad" geschrieben hat, kann leider nicht dabei sein, da ihr Visum nicht verlängert wurde.
Chime Yangzom erzählt darin vom Leben im Exil, von Erinnerungen an Tibet und vom Verlangen nach Familie und Heimat.

Die Veranstaltung findet am 7. Dezember 2011 um 20 Uhr im Spiegelsaal  im Grandhotel statt.